Lehrermodus
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Ein ganzer Chor – aus deiner Stimme

Eine Loop-Station nimmt ein kurzes Stück auf und spielt es immer wieder ab. Darüber singst du die nächste Stimme, dann die nächste … Am Ende klingt es, als stünde ein ganzer Chor mit Band im Raum – und alles bist du.

Zuerst: dein Code

Leg dir einen Code an, zum Beispiel mia-6b. Dann werden deine Sterne und Haken gespeichert. Merk ihn dir gut!

🎧
Kopfhörer auf – immer! Sonst hört das Mikrofon die Musik aus dem Lautsprecher und nimmt sie noch einmal mit auf. Kabel-Kopfhörer sind am besten. Bei Bluetooth-Kopfhörern hilft das Einmessen in der Loop-Station.

🎤 Mikrofon testen

Tipp auf den Knopf und erlaube das Mikrofon. Sing einen Ton: Der Balken zeigt, wie laut du bist, daneben steht, welchen Ton du singst. Deine Stimme wird nicht ins Internet geschickt – alles bleibt auf deinem iPad.

Hinweis für die Vertretungslehrkraft

Die Einheit ist so gebaut, dass die Kinder allein damit arbeiten können – Musikkenntnisse sind für die Aufsicht nicht nötig.

  • Alle arbeiten am eigenen iPad mit Kopfhörern. Es wird gesungen, geklatscht und gebeatboxt – etwas Geräusch ist also gewollt.
  • Beim ersten Mal fragt das iPad, ob die Seite das Mikrofon benutzen darf: „Erlauben“ tippen. Aufnahmen bleiben auf dem iPad und gehen nicht ins Internet.
  • Zu Beginn legt jedes Kind einen Code an (Vorname und Klasse, z. B. mia-6b). Sterne und Haken werden damit gespeichert.
  • Reihenfolge: 1 Aufwärmen → 2 Triff den Ton → 3 Groove-Schule → 4 Loop-Station. Jedes Kapitel dauert etwa 20–45 Minuten.
  • Wer fertig ist, speichert seinen Loop als Audiodatei und spielt ihn am Ende der Stunde vor.

Lehrermodus

Alle Lösungen lassen sich einblenden. Die Codes zeigen Sterne, Grooves und fertige Loops. Die Aufnahmen selbst bleiben auf den iPads.

1

Aufwärmen

etwa 15 Minuten · steh dafür auf!

Warum einsingen?

Deine Stimme ist ein Instrument aus Muskeln. Wie beim Sport wärmst du sie vorher auf: Dann klingt sie schöner, trifft die Töne besser und wird nicht heiser. Mach die vier Übungen der Reihe nach und tipp danach jeweils auf „Geschafft“.

1 · Locker werden

  • Schultern fünfmal nach hinten kreisen, dann fallen lassen.
  • Einmal richtig gähnen – das macht den Hals weit.
  • Mit den Lippen flattern wie ein Pferd: „brrrr“ – erst auf einem Ton, dann rauf und runter.
  • Kiefer locker: Mund auf, zu, auf – als ob du Kaugummi kaust.

2 · Die Zisch-Schlange

Hand auf den Bauch. Atme ein, bis sich der Bauch nach vorn wölbt – die Schultern bleiben unten. Dann zischst du ganz gleichmäßig „sssss“, bis der Balken voll ist.

bereit?
Erst 8, dann 12, dann 16 Schläge lang.

3 · Die Sirene

Sing auf „u“ wie ein Feuerwehrauto: von ganz tief nach ganz hoch und wieder zurück – ohne Stufen, ganz weich. Mit dem Mikrofon siehst du deine Sirene als Linie.

4 · Die Einsing-Leiter

Das Klavier spielt fünf Töne hinauf und wieder hinab. Sing mit: „mi – me – ma – mo – mu – mo – ma – me – mi“. Jedes Mal geht es einen Halbton höher.

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2

Triff den Ton

etwa 25 Minuten · Mikrofon und Kopfhörer

Im Chor ist das Wichtigste: den Ton treffen. Hier zeigt dir das iPad, welchen Ton du gerade singst – als leuchtende Linie. Flieg mit deiner Stimme durch die Balken!

  1. Das Klavier spielt dir die Töne vor – hör genau zu.
  2. Dann bist du dran: Sing die Töne, wenn der Strich über die Balken wandert.
  3. Je länger deine Linie im Balken bleibt, desto mehr Punkte. Ab 50 % gibt es einen Stern, ab 70 % zwei, ab 85 % drei.

Die Solmisation

Die Töne einer Tonleiter heißen beim Singen do – re – mi – fa – so – la – ti – do. „Do“ ist immer der Grundton, egal wie hoch du singst. Zu jeder Silbe gibt es ein Handzeichen – vielleicht kennst du sie schon aus dem Chor.

Deine Stimmlage
Klavier spielt beim Singen …

Jungen im Stimmbruch und tiefe Stimmen dürfen eine Oktave tiefer singen – das zählt genauso.

3

Groove-Schule

etwa 30 Minuten · ohne Mikrofon

Ein Loop braucht einen Groove: einen Rhythmus, der immer weiterläuft. Den machst du mit dem Körper (Bodypercussion) oder mit dem Mund (Beatbox). Ein kurzes Muster, das sich immer wiederholt, heißt Ostinato.

Die Beatbox-Laute

Die Bodypercussion

Tipp: „Boots and Cats“

Sag ganz schnell „Boots and cats and boots and cats“ – und lass dann die Vokale weg: B – ts – K – ts. Schon ist er da, der erste Beat!

Groove üben

Wähle einen Groove. Vormachen spielt ihn dir vor, bei Du allein läuft nur der Klick – und du machst den Groove. Das Raster zeigt, wo du gerade bist. Kannst du ihn viermal hintereinander ohne Fehler? Dann tipp auf „Kann ich“.

84 bpm
4

Loop-Station

etwa 45 Minuten · Mikrofon und Kopfhörer

So funktioniert's

  1. Wähle ein Rezept. Es sagt dir, was du auf welche Spur singst oder klatschst.
  2. Tipp bei der Spur auf ● Aufnehmen. Es zählt vier Schläge vor, dann läuft die Aufnahme genau einen Loop lang.
  3. Die Spur spielt sofort immer weiter. Jetzt nimmst du die nächste darüber auf (das heißt Overdub).
  4. Gefällt dir eine Spur nicht? Einfach noch einmal aufnehmen.

⏱️ Einmessen

Damit deine Spuren genau zusammenpassen, misst das iPad einmal, wie lange der Klang bis zu deinen Ohren und zurück ins Mikrofon braucht. Kopfhörer auf, dann tippen und zu den Klicks klatschen (erst vier zum Zuhören, dann acht zum Mitklatschen).

Verzögerung:

Wähle ein Rezept

90 bpm

💾 Deinen Loop speichern

Deine Spuren bleiben auf diesem iPad, auch wenn du die Seite schließt. Als Audiodatei kannst du deinen Loop behalten, vorspielen oder deiner Lehrkraft zeigen.