Eine Loop-Station nimmt ein kurzes Stück auf und spielt es immer wieder ab. Darüber singst du die nächste Stimme, dann die nächste … Am Ende klingt es, als stünde ein ganzer Chor mit Band im Raum – und alles bist du.
Leg dir einen Code an, zum Beispiel mia-6b. Dann werden deine Sterne und Haken gespeichert. Merk ihn dir gut!
Tipp auf den Knopf und erlaube das Mikrofon. Sing einen Ton: Der Balken zeigt, wie laut du bist, daneben steht, welchen Ton du singst. Deine Stimme wird nicht ins Internet geschickt – alles bleibt auf deinem iPad.
Die Einheit ist so gebaut, dass die Kinder allein damit arbeiten können – Musikkenntnisse sind für die Aufsicht nicht nötig.
Alle Lösungen lassen sich einblenden. Die Codes zeigen Sterne, Grooves und fertige Loops. Die Aufnahmen selbst bleiben auf den iPads.
etwa 15 Minuten · steh dafür auf!
Deine Stimme ist ein Instrument aus Muskeln. Wie beim Sport wärmst du sie vorher auf: Dann klingt sie schöner, trifft die Töne besser und wird nicht heiser. Mach die vier Übungen der Reihe nach und tipp danach jeweils auf „Geschafft“.
Hand auf den Bauch. Atme ein, bis sich der Bauch nach vorn wölbt – die Schultern bleiben unten. Dann zischst du ganz gleichmäßig „sssss“, bis der Balken voll ist.
Sing auf „u“ wie ein Feuerwehrauto: von ganz tief nach ganz hoch und wieder zurück – ohne Stufen, ganz weich. Mit dem Mikrofon siehst du deine Sirene als Linie.
Das Klavier spielt fünf Töne hinauf und wieder hinab. Sing mit: „mi – me – ma – mo – mu – mo – ma – me – mi“. Jedes Mal geht es einen Halbton höher.
etwa 25 Minuten · Mikrofon und Kopfhörer
Im Chor ist das Wichtigste: den Ton treffen. Hier zeigt dir das iPad, welchen Ton du gerade singst – als leuchtende Linie. Flieg mit deiner Stimme durch die Balken!
Die Töne einer Tonleiter heißen beim Singen do – re – mi – fa – so – la – ti – do. „Do“ ist immer der Grundton, egal wie hoch du singst. Zu jeder Silbe gibt es ein Handzeichen – vielleicht kennst du sie schon aus dem Chor.
Jungen im Stimmbruch und tiefe Stimmen dürfen eine Oktave tiefer singen – das zählt genauso.
etwa 30 Minuten · ohne Mikrofon
Ein Loop braucht einen Groove: einen Rhythmus, der immer weiterläuft. Den machst du mit dem Körper (Bodypercussion) oder mit dem Mund (Beatbox). Ein kurzes Muster, das sich immer wiederholt, heißt Ostinato.
Sag ganz schnell „Boots and cats and boots and cats“ – und lass dann die Vokale weg: B – ts – K – ts. Schon ist er da, der erste Beat!
Wähle einen Groove. Vormachen spielt ihn dir vor, bei Du allein läuft nur der Klick – und du machst den Groove. Das Raster zeigt, wo du gerade bist. Kannst du ihn viermal hintereinander ohne Fehler? Dann tipp auf „Kann ich“.
etwa 45 Minuten · Mikrofon und Kopfhörer
Damit deine Spuren genau zusammenpassen, misst das iPad einmal, wie lange der Klang bis zu deinen Ohren und zurück ins Mikrofon braucht. Kopfhörer auf, dann tippen und zu den Klicks klatschen (erst vier zum Zuhören, dann acht zum Mitklatschen).
Tempo und Länge lassen sich nur ändern, solange alle Spuren leer sind.
Deine Spuren bleiben auf diesem iPad, auch wenn du die Seite schließt. Als Audiodatei kannst du deinen Loop behalten, vorspielen oder deiner Lehrkraft zeigen.
Mit deinem Code liegen deine Sterne und Haken im musikwerkzeug. Du kannst am nächsten iPad weiterarbeiten – einfach denselben Code wieder eingeben. Mindestens 4 Zeichen, nur Buchstaben, Zahlen und Bindestriche. (Deine Aufnahmen bleiben auf dem iPad.)